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Einlagenversorgung

Wann ist eine Einlagenversorgung sinnvoll?

Grundsätzlich ist eine Einlagenversorgung bei Fehlstellungen am Fuß sinnvoll, die nicht durch aktives Training behoben werden können. Auch bei Fehlstellung der Beinachse, die durch eine Fehlstellung am Fuß verursacht oder beeinflusst werden, sollte eine Versorgung mit funktionellen Einlagen erfolgen.

Welche Fehlstellungen oder Beschwerden können durch Einlagenversorgung behoben werden?

Spreizfuß

Beim Spreizfuß kommt es zu einer Abflachung des Quergewölbes. Dadurch entsteht eine erhöhte Druckbelastung unter den Mittelfußköpfchen 2 bis 4. Dies kann je nach Ausprägung der Belastung zu Schmerzen bis hin zu Taubheitsgefühl im Ballenbereich führen. Läufer mit Vorfußlauf sind davon häufig betroffen.

Korrektur/Versorgung:

Eine Quergewölbestütze im Vorfußbereich – die Pelotte – wird knapp hinter den Mittelfußköpfchen positioniert. Hierdurch wird das Quergewölbe passiv angehoben und der Druck unter den Mittefußköpchen 2-4 reduziert. Des Weiteren wird ein Zehensteg konstruiert. Durch den Zehensteg wird bei der Abrollung die Greiffunktion der Zehen aktiviert und das Quergewölbe zusätzlich durch aktive Muskelspannung unterstützt.

Knickfuß/Senkfuß

Beim Knickfuß kippt das Fersenbein bei Belastung nach innen. Beim Senkfuß flacht das innere Längsgewölbe ab. Beide Fehlstellungen gibt es sowohl in Kombination als auch isoliert. Die Knickfußstellung kann zu einer asymmetrischen Zugbelastung der Achillessehne und folglich zu einer Überlastung derselben führen. Vor allem bei der Kombination des Knick-Senkfußes kann es zu einer Überlastung der Sehne des M. tibialis posterior kommen. Diese Kombination der Fußfehlstellung wird im Laufmetier auch als Überpronation deklariert.

Korrektur/Versorgung:

Die Knickfußstellung wird bei der Einlagenversorgung über die Fersenschale korrigiert. Die Längsgewölbestütze verhindert ein übermäßiges Absinken des inneren Längsgewölbes.

Hallux rigidus

Hierbei geht es um eine Bewegungseinschränkung der Großzehe. Durch degenerative Veränderung (Arthrose) des Großzehengrundgelenks kann die Zehe nicht mehr in vollem Umfang bewegt werden und schmerzt bei Belastung.

Korrektur/Versorgung:

Der erste Mittelfußknochen wird auf der Einlage angehoben und das Großzehengrundgelenk durch Freilegung entlastet. So entsteht zum einen weniger Druck auf das Gelenk und zum anderen ein günstigerer Abrollhebel im Gelenk.

Hohlfuß

Beim Hohlfuß besteht eine Steilstellung der Mittelfußknochen und eine dadurch bedingte Kontaktunterbrechung im äußeren Fußlängsgewölbe. Dadurch werden die Bindegewebshaut, die sog. Plantarfaszie und die kurzen Zehenbeuger einer starken Zugbelastung ausgesetzt. In Folge dessen kann es zu einer Überbelastung der Faszie und der Zehenbeuger kommen, was in Belastungsschmerzen, einer Entzündung der Bindegewebshaut (Plantarfasziitis) und im schlimmsten Fall zu einem Fersensporn führt.

Korrektur/Versorgung:

Durch eine Erhöhung am Außenrand der Einlage wird das äußere Längsgewölbe bei Belastung unterstützt und somit eine Zugentlastung der Faszie und der Zehenbeuger erreicht.

Plattfuß

Beim Plattfuß sinkt das innere Längsgewölbe massiv ab. Zudem liegt ein ausgeprägter Spreizfuß vor, so dass annähernd die gesamte Fußfläche Bodenkontakt hat. Dieser Befund ist jedoch sehr selten und nicht zwingend mit Schmerz- oder Überlastungssymptomen verbunden.

Korrektur/Versorgung:

Die Versorgung beim Plattfuß wird immer auf die individuellen Beschwerden abgestimmt. Sicher wird immer gegen den Spreizfuß das Quergewölbe unterstützt. Ein Aufbau des Längsgewölbes muss schonend erfolgen, um den Fuß nicht zu aggressiv zu korrigieren.

Einlagen im Laufsport

Auch im Laufsport sind Einlagen eine probate therapeutische Maßnahme, um Fehlstellungen, Überbelastungssymptome und Schmerzen zu beeinflussen. Ursprünglich ging es bei der Einlagenversorgung hauptsächlich um die Unterstützung von Längs- und Quergewölbe am Fuß. Mit modernen computergestützten Einlagenfertigungssystemen kann man heute auf alle Bedürfnisse und Indikationen eingehen. So werden nicht nur Fehlstellungen am Fuß behoben. Man versucht über die Einlagenversorgung auch funktionelle Fehlstellungen der Beinachse zu beeinflussen, insofern diese ursächlich auf die Füße zurückzuführen sind. Nicht zuletzt bedient man sich bei den Einalgen auch eines gewissen sensomotorischen Effektes. Dieser beruht auf der Tatsache, dass durch gezielte Druckreize an der Fußsohle die Muskelspannung und folglich die gesamte Körperstatik beeinflusst wird.

Wie werden Einlagen optimal angemessen?

Sicher nicht mehr über einen Trittschaum. Dieses Verfahren ist veraltet und bietet keine adäquaten Ergebnisse. Vor jeder Einlagenversorgung sollte der Fuß zunächst manuell untersucht werden. Zur Messung der Fußdimensionen und der statischen Situation wird ein sog. Podoscan durchgeführt.

Im Idealfall wird darüber hinaus noch eine dynamische Podometrie durchgeführt. Dabei misst man den bei der Schrittabwicklung entstehenden Druck an der Fußsohle und beurteilt das Abrollverhalten. Eine Gang- oder Laufanalyse rundet die Befundaufnahme ab und gibt Aufschluss darüber, ob und wie man das Bewegungsbild und die Beinachse mit einer Einlage beeinflussen kann. Bei Läufern wird zusätzlich eine dynamische Fußdruckmessung auf dem Laufband durchgeführt. Damit kann man die Druckverhältnisse am Fuß in Verbindung mit dem jeweiligen Laufschuh messen. Zudem kann die Wirksamkeit einer Einlagenversorgung dargestellt werden.