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Laufschuhe

Der Laufschuh ist sicher der wichtigste Bestandteil der Ausrüstung eines Läufers. Der richtige Laufschuh bietet nicht nur mehr Tragekomfort, sondern bewahrt vor Fehl- oder Überbelastung. Insofern sollte der Laufschuh gezielt gewählt und beim Kauf nicht gespart werden.

Preis für einen qualitativ hochwertigen Schuh

Ein qualitativ guter Laufschuh beginnt ca. bei einem regulärem Preis von ca. 110 €. Bei Saison- oder Sortimentswechseln können hochwertige Schuhe oftmals auch günstiger erstanden werden.
Grundsätzlich haben alle Laufschuhe dieser Preisklasse ein Rückfuß- und ein zusätzliches Vorfußdämpfungselement. Je nach Marke finden hier unterschiedliche Dämpfungssysteme Anwendung. Welche weiteren Merkmale ein Laufschuh enthält, hängt von der Kategorie ab, der ein Schuh angehört.

Laufschuhkategorien nach Einsatzbereich

Kategorisiert wird nach Einsatzbereich und nach Anforderungen, die das individuelle Laufbild an den Schuh stellt. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Körpergewicht des Läufers. Für den Einsatzbereich unterscheidet man zwischen Trainingsschuh, Wettkampfschuh und Trailschuh. Der Trainingsschuh enthält allgemein mehr Dämpfungsmaterial und mehr Stabilisationselemente als ein Wettkampfschuh und ist deshalb auch schwerer. Ein Wettkampfschuh hat eine geringere Sprengung (Höhendifferenz zwischen Ferse und Vorfuß) sowie allgemein mehr Torsionsfreiheit (Torsion = Verdrehung zwischen Vorfuß und Rückfuß) und soll neben einer geringeren Gewichtsbelastung für den Läufer mehr natürliche Bewegungsfreiheit für den Fuß bieten. Der Trailschuh ist ein Trainingsschuh für den Einsatz im Gelände und dementsprechend mit stärkerem Sohlenprofil und unempfindlicherem Deckmaterial ausgestattet. (Tatsache nachprüfen).

Laufschuhkategorie nach Lauftyp und Gewicht

(Neuralfußläufer, Überpronierer & Co.)

Für die Kategorisierung nach Lauftyp kann zwischen Laufschuhen für Neutralfußläufer, Überpronierer und Supinierer unterschieden werden. Ein Neutralfußläufer hat keinerlei Fehlstellung im Sprunggelenk. Als Überpronierer wird ein Läufer bezeichnet, der während der Standbeinphase im Sprunggelenk deutlich nach innen „einknickt“. Der Supinierer belastet vornehmlich die Fußaußenkante.

Da es diese Bewegungsmuster in mannigfachen Ausprägungen in Verbindung mit unterschiedlichem Körpergewicht gibt, bietet der Laufschuhmarkt ein breites Repertoire an verschieden Modellen, die funktionelle Eigenschaften in sich vereinen, um den Anforderungen des individuellen Lauftyps gerecht zu werden.
Ein Neutralschuh soll hauptsächlich dämpfen und den Fuß in seiner Bewegung führen.
Im Vergleich zum Neutralschuh enthält ein Schuh für Überpronierer (Stabilschuh) im Bereich des inneren Fußlängsgewölbes ein Stützelement im Sohlenmaterial, welches bei Belastung eine höhere Rückstellkraft bietet und somit den Läufer gegen das „Einknicken“ nach innen stützen soll.
Seit einiger Zeit gibt es auch Schuhe für Supinierer. Dies sind Neutralschuhe, die im Vorfuß ein spezielles Dämpfungselement enthalten. Zudem soll die spezielle Leistenform (Schuhform) den Fuß nach dem Erstkontakt in eine korrigierte Stellung führen.

Wie groß sollte man den Laufschuh kaufen?

Der Laufschuh wird in der Regel größer gekauft als Alltags- oder Freizeitschuhe, da beim Laufen der Fuß im Schuh etwas nach vorne rutscht. Wenn dabei nicht ausreichend Freiraum für den Fuß besteht, dann stoßen die Zehen bei jedem Schritt am vorderen Schuhrand an, was zu blauen Zehennägeln führen kann. Als Faustregel gilt hier ca. eine Fingerbreite Abstand zwischen Großzehe und Schuhspitze.

Was ist kompetente Beratung beim Laufschuhkauf?

Nachdem der Anspruch an den Laufschuh bzgl. Einsatzbereich, Körpergewicht etc. geklärt ist, muss der Laufstil betrachtet werden. Diese Beratung sollte nach einer Laufanalyse erfolgen.
Das Laufband ist für nicht geübte etwas gewöhnungsbedürftig. Deshalb sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, damit das Laufbild auf dem Laufband in etwa dem Laufbild in der freien Natur entspricht. Hierbei ist es wichtig, dass zunächst barfuss gelaufen wird. Dies bietet die Grundlage für die Auswahl der richtigen Laufschuhkategorie. Anschließend werden im Idealfall 3 bis 5 Paar Laufschuhe der gewählten Kategorie auf dem Laufband getestet. Auch hierbei muss die Achillessehne sichtbar sein. Mittels der Auswertung der Bewegungsbilder durch den Verkäufer und dem subjektivem Gefühl des Läufers nähert man sich dann schließlich einer optimalen Versorgung an.